Die Besten Zahnfleischentzündung Hausmittel

Eine Zahnfleischentzündung ist immer eine unangenehme Sache. Ein bisschen Blut hier und da, und das fast bei jedem Zähneputzen … dann sollte man dringend etwas dagegen tun. Denn derartig wunde Stellen am Zahnfleisch ermöglichen es Viren, Bakterien oder Pilzen, weiter ins Gewebe vorzudringen und in unserem ganzen Körper Unheil anzurichten. Wird die Zahnfleischentzündung schlimmer, bildet sich unter Umständen eine Parodontose, wo dann nur noch langfristige und teure Behandlungen helfen können.

Mundhygiene in den Zahntaschen

Das erste und wichtigste Mittel gegen eine Zahnfleischentzündung ist eine gute Mundhygiene. Oft reicht es nicht mehr, nur morgends und abends die Zähne zu putzen. Das kann man ruhig nach jeder Mahlzeit tun, und ganz besonders, wenn dabei Zucker eine Rolle gespielt hat. Auch eine gute Mundspülung, die Chlor oder Fluor enthält, hilf. Gespült wird am besten nach dem Frühstück, vorher natürlich die Zähne putzen.Zahnfleichentzuendung Hausmittel Damit kommt man in der Regel ohne Zahnbeschwerden über den Tag. Auch ein zuckerfreier Kaugummi, nach dem Besuch der Betriebskantine, unterstützt zumindest etwas.

Mundspülen gegen die Entzündung

Wenn es jedoch um die regelrechte Behandlung der Entzündung geht, dann gibt es in den meisten Haushalten bereits einige hilfreiche Dinge, die helfen können. Am bekanntesten ist hier wohl die Kamille. Sie hat sich in den letzten tausend Jahren bei jeder Form von Entzündung bewährt. Ein entsprechender Tee, gut durchgekocht und nicht nur aufgegossen, sollte helfen. Aber Vorsicht, bitte nur lauwarm spülen. Salbeitee ist ebenfalls gut geeignet. Er enthält antibakterielle, ätherische Öle, die bei der Zahnfleischentzündung sehr hilfreich sind.

Gewürze gegen die Entzündung

Nelken oder Eichenrinde und überhaupt jede Art von Rinde, die man zum Kochen oder Würzen vorrätig hat, eignet sich gut. In einem Topf mit etwas Wasser wird sie über einen längeren Zeitraum ausgekocht. Der mit Wasser verdünnte Sud ist dann gut als Mundspülung verwendbar. Auch Meersalz hilft sehr gut gegen jede Art von Entzündungen, aber bitte nicht mit Kochsalz verwechseln. Hier nimmt man 1/8 Teelöffel Meersalz pro Glas, um eine Spülung zuzubereiten.

Öl in den Spülungen

Wer Nelken- oder Teebaumöl im Haus hat oder besorgen kann, sollte das Öl mit Wasser vermengen und damit spülen. Aber immer gilt die Regel bei entzündetem Zahnfleisch – das Spülmittel darf nicht heiß und nicht kalt sein. Bekannt ist auch die entzündungshemmende Eigenschaft der Walnuss. Mit einigen Tropfen Walnussöl und etwas Wasser lässt sich auch eine Besserung herbeiführen.

Was hilft gegen Zahnfleischentzündung?

Sollte die Zahnfleischentzündung als immer wiederkehrendes Problem auftauchen, wäre ein Nachdenken über die persönliche Mundhygiene angebracht. Fragen, die hier auftreten könnten, sind:

- Wie häufig putze ich meine Zähne?

- Verwende ich eine Mundspülung?

- Wechsle ich häufig genug meine Zahnbürste?

- Wie oft lasse ich mir die Zähne professionell reinigen?Was hilft gegen Zahnfleischentzündung

Man könnte aber auch einmal einen Wechsel der Zahncreme in Erwägung ziehen, wenn sich der Zustand nicht bessert.

Bakterien in den Zahnfleischtaschen

Damit die Zahnfleischentzündung nicht zur Parodontitis wird, sollte man die Ursachen von Parodontitis kennen. Einmal müssen sich spezielle pathogene Keime im Mund befinden, und zum anderen benötigen sie Zahnbelag als Nahrung. Die verursachenden Keime werden durch die Familie oder den Partner übertragen. Die parodontopathogenen Keime produzieren toxische Stoffe, die zuerst eine Zahnfleischentzündung verursachen. Dabei schwillt das Zahnfleisch an einer Stelle an und es bilden sich sogenannte Zahnfleischtaschen. Darin können dann weitere Bakterien siedeln. Sie sind auch eine gute Grundlage für mehr Zahnbelag. Nun kann sich eine Parodontitis daraus entwickeln. Dabei schwindet der Kieferknochen und Zähne fallen aus.

Professionelle Zahnreinigung

Selbst, wenn sich eine Zahnfleischentzündung bereits als Parodontitis manifestiert hat, wird ein Zahnarzt immer zuerst eine professionelle Zahnreinigung empfehlen. Darauf aufbauend kann der Patient dann eine bessere Mundhygiene spürbarer umsetzen. Bei der professionellen Zahnreinigung wird Zahnstein mit einem Pulverstrahl entfernt.

Antibakterielle Mundspülungen

Gerade bei Zahnfleischentzündungen sind Mundspülungen besonders wichtig. Mit der Zahnbürste gelangt man nicht in alle Zwischenräume und schon gar nicht unter den Zahnfleischrand. Zur Behandlung von Zahnfleischentzündungen empfehlen sich besonders Mundspülungen mit Chlorhexidin. Sie senken die Anzahl der Bakterien in den Zwischenräumen und im Mundraum. Mundspülungen mit Fluorid wirken aber auch antibakteriell. Weitere Möglichkeiten sind Wasserstoffperoxid und Triclosan.

Hilfe durch Homöopathie

Mit einer Zahnfleischentzündung sollte man nicht leichtfertig umgehen. Wenn sie erst einmal richtig schlimm geworden ist, verschreibt der Arzt unter Umständen schwere Medikamente oder gar Antibiotika, mit all ihren Nebenwirkungen. Aber auch die Homöopathie bietet alternative Möglichkeiten an. Ganzheitliche Zahnärzte können hier eine geeignete Globuli-Therapie verordnen.

Titan in den Implantaten

Seit einigen Jahren kommen zunehmend Titan-Implantate zum Einsatz. Und immer noch gilt Titan als körperverträgliches Material. Doch langsam zieht die Fachwelt zumindest in Erwägung, dass eine Titan-Unverträglichkeit möglich ist, denn immerhin handelt es sich um ein körperfremdes Material. Es wird dann vom Immunsystem angegriffen und könnte eine Zahnfleischentzündung verursachen. In diesem Falle hilft nur der Umstieg auf Keramik.

Die richtige Zahnfleischentzündung Behandlung

Die Behandlung einer Zahnfleischentzündung kann unter Umständen längere Zeit andauern. Der Körper arbeitet bereits gegen die Entzündung. Unterstützung ist an dieser Stelle notwendig. Als erstes sollte die Mundhygiene verstärkt werden. Gleich nach dem Essen putzt man sich jetzt die Zähne. Die nächste Sorge gilt den Bakterien im Mund. Besonders jetzt gilt es, die Last der Keime in der Mundhöhle zu verringern. Dafür bietet sich zuerst einmal an, morgends eine Mundspülung zu verwenden. Die antibakterielle Wirkung hält etwa 12 Stunden an, natürlich abnehmend. Und auch mit der Ernährung könnte man, wenigstens für einige Zeit, eine Diät einführen. Diese Diät heißt: möglichst zuckerfrei leben. Denn die Bakterien, die Parodontose verursachen, ernähren sich sehr gern von Zucker. Darunter zählt nicht nur der bekannte Haushaltszucker. Auch Traubenzucker, Rohrzucker und Fruchtzucker sind gefährlich. Wer in dieser Zeit nicht auf Zucker verzichten möchte, zum Beispiel für den Kaffee, greift am besten zu alternativen Diabetikerlösungen. Und auch Honig, Sirup und andere Lebensmittel, die stark zuckerhaltig sind, sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Zahnfleischentzündung Behandlung

Bakterien in den Zwischenräumen

Eine vorbildliche Hausapotheke wird hier nicht viel weiterhelfen können. Aber eine gut gefüllte Küche schon. Für eine spezielle Mundspülung eignen sich alle Mittel und Möglichkeiten, die antibakteriell oder antiseptisch wirken. Ein solches Mittel ist das Meersalz. Ein wenig davon in lauwarmem Wasser verrührt, ergibt eine wirksame Spülung. Auch jede Art von Rinde, zum Beispiel Eichenrinde oder Nelken, eignet sich als Sud hervorragend dafür. Man kann sich auch einen Topf Gemüsebrühe kochen. Hier kann man auch etwas Öl, Meersalz und Nelken in den Topf geben. Das schmeckt zum einen toll und räumt im Mundraum ordentlich auf. Wegen der Zahnfleischentzündung sollte man die Gemüsebrühe aber nicht zu heiß trinken. Und natürlich sind Kamillen- oder Salbeitee auch eine gute Möglichkeit, die Entzündung zu besänftigen.

Schmerzen in den Zahnfleischtaschen

Eine Zahnfleischentzündung, besonders wenn sie schon fortgeschritten ist, kann auch schmerzhaft werden. Spätestens dann sollte man einen Besuch beim Zahnarzt nicht aufschieben. Wenn man nicht schon regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen lässt, ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt dafür, damit zu beginnen. Dabei spült der Zahnarzt mit einem Pulver-Wasser-Gemisch alle Rückstände von den Zähnen. Sollte die Ursache der Zahnfleischentzündung nicht am Zahnbelag liegen, wird der Zahnarzt am besten feststellen können, welche Implantate oder welcher Zahnersatz dafür verantwortlich sind.